Adventskalender mit guten Taten: 24 Ideen nach Alter zum Ausdrucken
Bei einem Adventskalender mit guten Taten steckt hinter jedem Türchen statt Schokolade eine kleine Aufgabe zum Helfen oder eine nette Geste. Jeden Tag eine, vom 1. bis 24. Dezember, passend zum Alter deines Kindes. Ein 4-jähriges Kind gießt die Blumen oder malt ein Bild für die Nachbarn, ein 10-jähriges kocht ein einfaches Abendessen oder schreibt Oma einen Brief. Unten findest du 24 Ideen für jede Altersgruppe (3–5, 6–8 und 9–12 Jahre), einen kostenlosen Kalender zum Ausdrucken mit einem Bild zu jeder Idee und eine Anleitung, wie du alles in 10 Minuten vorbereitest.
Eine Belohnung für die gute Tat gibt es nicht, und das hat einen Grund. Den erklärt der nächste Abschnitt.
Warum ein Kalender zum Helfen funktioniert
Kleine Kinder helfen gern. In einer Studie von 2006 in Science zeigten Felix Warneken und Michael Tomasello, dass schon Kinder ab 18 Monaten anderen in ganz unterschiedlichen Situationen recht bereitwillig helfen, ihr Ziel zu erreichen. Die Zusammenfassung der Max-Planck-Gesellschaft beschreibt zwei davon: Der Versuchsleiter hängte Wäsche auf und ließ eine Wäscheklammer außer Reichweite fallen, oder ein Löffel fiel ihm in eine Kiste, die er scheinbar nicht öffnen konnte. Die Kleinen reichten ihm die Klammer und holten den Löffel, und zwar nur dann, wenn er sie sichtlich brauchte, nicht wenn er sie absichtlich hingeworfen hatte. Praktisch alle Kinder halfen mindestens einmal, und der Forscher hat sie nie darum gebeten, sich nie bedankt und sie nie belohnt.
Belohnungen können dazu führen, dass Kinder weniger helfen. In einer Folgestudie von 2008 halfen 20 Monate alte Kinder, die jedes Mal eine kleine Sachbelohnung bekamen, später seltener als Kinder, die gelobt wurden oder gar nichts bekamen. Die Autoren sprechen von einem Überrechtfertigungseffekt. Einfach gesagt: Hilfe, die vom Kind selbst kam, fühlt sich plötzlich wie bezahlte Arbeit an. Lob hatte diesen Effekt nicht, ein Dankeschön an dein Kind ist also in Ordnung.
Geben macht froh, und zwar schon sehr früh. In einer kleinen Studie von 2012 wirkten 20 Kinder, die knapp zwei Jahre alt waren, glücklicher, wenn sie einer Handpuppe Leckereien schenkten, als wenn sie selbst welche bekamen. Am glücklichsten waren sie, wenn sie eine von ihren eigenen hergaben. Die Autorinnen und Autoren wünschen sich größere Studien, bevor man weitreichende Schlüsse zieht.
Auch ältere Kinder haben etwas davon. In einer Studie aus Kanada taten 415 Schulkinder zwischen 9 und 11 Jahren vier Wochen lang drei gute Taten pro Woche. Eine Vergleichsgruppe besuchte stattdessen drei Orte pro Woche und schrieb sie auf. Beiden Gruppen ging es danach besser. In der Gruppe mit den guten Taten kamen aber mehr Mitschülerinnen und Mitschüler dazu, die gern Zeit mit ihnen verbringen wollten, im Schnitt etwa anderthalb pro Kind. Dieser Unterschied erreichte gerade so die übliche Schwelle für statistische Signifikanz (p = .05). Sieh ihn also als ermutigenden Hinweis, nicht als gesicherte Tatsache.
Was die Studien nicht zeigen: Keine davon hat einen Adventskalender getestet, und keine kann versprechen, dass ein Dezember voller guter Taten dein Kind im Januar freundlicher macht. Sie stützen aber die Idee dahinter. Kinder wollen helfen, eine Belohnung für jede Hilfe kann dabei stören, und etwas Nettes zu tun fühlt sich von selbst gut an.
24 gute Taten für Kinder von 3 bis 5 Jahren
In diesem Alter macht ihr jede Idee gemeinsam. Bleib bei einem kleinen Schritt und zeig ihn vor, bevor du darum bittest. Die American Academy of Pediatrics (AAP), der US-Kinderärzteverband, bringt es auf ihrer Seite über Aufgaben im Haushalt einfach auf den Punkt: „Kleine Kinder helfen von Natur aus gern.“
2026 fallen der 5., 6., 12., 13., 19. und 20. Dezember auf ein Wochenende. Die Ideen, die länger dauern, liegen deshalb auf diesen Zahlen.
- Danke sagen, wenn dir jemand hilft
- Beim Tischdecken helfen
- Die Blumen gießen
- Ein Spielzeug mit jemandem teilen
- Zusammen Plätzchen backen und welche verschenken
- Ein Bild für einen lieben Menschen malen
- Spielzeug wegräumen, ohne dass jemand fragt
- Die Sockenpaare aus der frischen Wäsche zusammensuchen
- Jemanden zu Hause ganz fest drücken
- Mit einem Erwachsenen einen Meisenknödel für die Vögel aufhängen
- Die eigene Kleidung in den Wäschekorb legen
- Oma, Opa oder andere Verwandte anrufen
- Ein Spielzeug aussuchen, das ein anderes Kind bekommt
- Eine leichte Einkaufstasche ins Haus tragen
- Nach dem Essen den Tisch abwischen
- Jemandem ein Lied vorsingen
- Alle Schuhe an der Tür in eine Reihe stellen
- Jemandem ein Glas Wasser bringen
- Eine Karte für die Nachbarn basteln
- Einem Erwachsenen beim Kochen helfen
- Den Nachbarn winken und Hallo sagen
- Jemandem die Tür aufhalten
- Beim Bettenmachen helfen
- Ungefragt helfen
Viele davon stammen direkt aus der Aufgabenbibliothek unserer App, in der ein Kind von 3 bis 5 Jahren sie als Bilder sieht. Darum hat der Kalender zum Ausdrucken neben jeder Idee ein Bild: Auch ein Kind, das noch nicht lesen kann, kann die Karte „lesen“.
24 gute Taten für Kinder von 6 bis 8 Jahren
Kinder in diesem Alter schaffen die meisten Ideen allein, wenn du sie einmal gezeigt hast. Auf der Liste der AAP für 5- bis 7-Jährige stehen Tisch decken und abräumen und das eigene Bett machen, die Aufgaben unten sind also realistisch. Backen und alles, was bei den Nachbarn an der Tür passiert, bleibt Sache für Kind und Erwachsenen zusammen.
- Tisch decken und abräumen
- Jemandem ein ehrlich gemeintes Kompliment machen
- Die Spülmaschine ausräumen
- Einem jüngeren Kind oder einem Kuscheltier eine Geschichte vorlesen
- Eine Karte für jemanden basteln
- Beim Kochen helfen
- Den Müll trennen
- Einen netten Zettel verstecken, den jemand findet
- Die Einkäufe auspacken und einräumen
- Geschwistern oder Freunden bei etwas helfen
- Die Blumen gießen
- Oma, Opa oder andere Verwandte anrufen
- Spielzeug und Bücher zum Verschenken aussortieren
- Wäsche zusammenlegen
- Jemand anderen das Spiel aussuchen lassen
- In der Schule, im Verein oder im Bus Danke sagen
- Das Vogelfutterhaus auffüllen
- Das Haustier füttern oder ihm frisches Wasser geben
- Etwas backen und mit den Nachbarn teilen
- Ein Bild für jemanden malen, der vielleicht einsam ist
- Jemandem ein Spiel oder einen Trick beibringen
- Die Schuhe und Jacken von allen wegräumen
- Ungefragt helfen
- Jeder Person zu Hause sagen, was du an ihr magst
Nummer 20 und ein paar Ideen aus der Liste für 9 bis 12 Jahre sind an den kostenlosen Dezember-Kalender der Random Acts of Kindness Foundation angelehnt, einer US-Stiftung, die eine Karte „für jemanden, der sich vielleicht einsam fühlt“ vorschlägt. Großeltern, ältere Leute aus der Nachbarschaft oder Verwandte, die weit weg wohnen, sind ein guter Anfang.
24 gute Taten für Kinder von 9 bis 12 Jahren
Ältere Kinder können richtige Aufgaben übernehmen und auch außerhalb der Familie etwas Gutes tun. Mehrere Ideen passen zu den Aufgaben, die die AAP für 8- bis 12-Jährige nennt, etwa beim Abendessen helfen, das Bett frisch beziehen und Wäsche waschen. Alles außer Haus, zum Beispiel Hilfe für die Nachbarn, passiert mit einem Erwachsenen an der Seite.
- Die Spülmaschine ein- oder ausräumen
- Jemanden für die Mühe loben, nicht nur fürs Ergebnis
- Müll und Altpapier rausbringen
- Einem jüngeren Kind beim Lesen oder bei den Hausaufgaben helfen
- Ein einfaches Essen für die Familie kochen
- Oma, Opa oder anderen Verwandten einen Brief schreiben
- Das Geschirr spülen
- Jemandem die volle Aufmerksamkeit schenken, Handy und Tablet bleiben weg
- Wäsche zusammenlegen und einräumen
- Mit dem Hund Gassi gehen oder mit dem Haustier spielen
- Einer Lehrkraft oder jemandem aus dem Verein einen Dankeszettel schreiben
- Etwas für die Nachbarn backen
- Kleidung und Spielzeug zum Spenden aussortieren
- Das eigene Bett frisch beziehen
- Für jemanden Frühstück machen
- Mit einem jüngeren Kind ein Spiel spielen
- Ungefragt helfen
- Verwandte anrufen, mit denen du lange nicht gesprochen hast
- Für die Nachbarn den Gehweg fegen oder Schnee schippen, mit einem Erwachsenen
- Mit einem Erwachsenen Lebensmittel für die Tafel packen
- Jemandem etwas beibringen, das du gut kannst
- Das Waschbecken im Bad putzen
- Eine Gute-Laune-Playlist für jemanden zusammenstellen
- Fünf nette Dinge aufschreiben, die andere dieses Jahr für dich getan haben
In diesem Alter darf dein Kind Ideen tauschen oder eigene aufschreiben. Es ist sein Kalender, also lass es mitreden.
So richtest du den Adventskalender mit guten Taten in 10 Minuten ein
Basteln musst du eigentlich nichts. Such dir einen von zwei Wegen aus.
Der Kalender zum Ausdrucken. Lade die Vorlage herunter (A4 oder US Letter, kostenlos). Es gibt eine Seite für jede Altersgruppe: 24 nummerierte Karten mit je einem Bild und einer kurzen Zeile, dazu zwei Tauschkarten und zwei leere Karten für eigene Ideen. Häng die Seite so auf, wie sie ist, und lass dein Kind die Zahl auf der Karte ausmalen, wenn die gute Tat geschafft ist. Oder schneide entlang der gestrichelten Linien aus und steck jede Karte in einen Umschlag, eine Schachtel oder eine Papiertüte.
Umschläge oder ein Glas. Schreib die Ideen auf Zettel, nummeriere sie von 1 bis 24 und steck sie in nummerierte Umschläge an einer Schnur oder in ein Glas, aus dem dein Kind jeden Morgen einen Zettel zieht.
Egal, wofür du dich entscheidest, ein paar Dinge helfen:
- Morgens die Karte lesen, tagsüber die gute Tat tun. Das Frühstück ist ein guter Moment. Wenn du bei der Idee gebraucht wirst, sag gleich, wann: „Wir rufen nach der Schule Oma an.“
- Leichte Ideen an Schultagen. Backen, Briefe und alles außer Haus kommen aufs Wochenende und in die Ferien. Unsere Listen sind schon so für 2026 sortiert. Fallen eure freien Tage anders, tausch die Karten einfach.
- Vor dem 1. Dezember großzügig tauschen. Nimm alles raus, was nicht zu eurer Familie passt, etwa die Haustier-Karte, wenn ihr keins habt, und schreib eigene Ideen auf die leeren Karten.
- Beim Zubettgehen kurz darüber reden. „Wem hast du heute geholfen? Wie hat die Person geschaut?“ reicht völlig. Eine Lektion braucht es nicht.
- Bedank dich bei deinem Kind, und dann ist es gut. Lob ist in Ordnung. Eine Süßigkeit oder ein Spielzeug für jede gute Tat kann daraus wieder bezahlte Arbeit machen.
Wenn dein Kind schon einen Aufgabenplan hat, kann der Kalender im Dezember daneben hängen. Für die regelmäßigen Aufgaben gibt es unseren Aufgabenplan zum Ausdrucken und den Plan-Generator.
Volle Tage und verpasste Tage
Manche Tage laufen anders als geplant: ein krankes Kind, ein langer Abend, ein voller Kalender. Plan das lieber gleich mit ein, statt zu hoffen, dass es nicht passiert.
Nimm eine Tauschkarte. Jede Seite zum Ausdrucken hat zwei Tauschkarten mit einer leichten Alternative: jemandem ein großes Dankeschön sagen. An einem schwierigen Tag nimmt dein Kind die Tauschkarte statt der Idee des Tages. Der Tag zählt trotzdem.
Nichts nachholen. Fällt ein Tag aus, macht ihr einfach die Karte von heute. Drei gute Taten an einem Samstag, um die Woche „aufzuholen“, machen aus einer netten Gewohnheit eine Pflichtübung. Leg die verpasste Karte für die Ferien zur Seite, wenn mehr Zeit ist, oder lass sie weg.
Weglassen, was nicht passt. Reisen, Besuche und Schulfeiern füllen den Dezember. Es ist völlig in Ordnung, wenn dein Kalender am Ende 18 gute Tage von 24 hat.
Eine Aufgabe über den Dezember hinaus behalten
Bis zum 24. Dezember hat dein Kind rund zwei Dutzend kleine gute Taten ausprobiert. Viele davon, etwa Tisch decken, das Haustier füttern oder die Spülmaschine ausräumen, sind ganz normale Aufgaben im Haushalt. Such eine aus, die deinem Kind gefallen hat, und mach sie im Januar zu einer festen Aufgabe.
Die AAP rät, „immer nur eine neue Aufgabe“ einzuführen, weil „eine lange Liste überfordern kann“, und die Mühe zu loben statt das Ergebnis. Eine Aufgabe aus dem Kalender ist ein sanfter Anfang. Was in welchem Alter passt, steht in unseren Ratgebern Aufgaben für Kinder ab 3 und Pflichten für Kinder nach Alter. Wenn jede Bitte um Hilfe im Streit endet, findest du im Ratgeber Kinder helfen nicht im Haushalt? einen Neustart in einer Woche.
Bei regelmäßigen Aufgaben können Belohnungen ihren Platz haben, wenn sie so angelegt sind, dass sie mit der Zeit auslaufen. Unser Ratgeber zum Belohnungssystem für Kinder erklärt, wie das geht und warum Belohnungen auch nach hinten losgehen können.
Häufige Fragen
Was kommt in einen Adventskalender mit guten Taten?
Für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember eine kleine Aufgabe zum Helfen oder eine gute Tat, aufgeschrieben oder gemalt auf einer Karte. Nimm für Schultage Ideen, die dein Kind in ein paar Minuten schafft, etwa Tisch decken oder Danke sagen, und heb größere wie Backen für die Nachbarn fürs Wochenende auf. Die Listen oben haben 24 Ideen für jede Altersgruppe.
Was tun, wenn mein Kind die gute Tat des Tages nicht machen will?
Nicht zwingen und nicht bestrafen. Lass dein Kind zwischen der Karte von heute und der Tauschkarte wählen, oder macht es zusammen. Ein Kind, das zu „Oma anrufen“ Nein sagt, sagt vielleicht Ja zu „Wir rufen Oma zusammen an, und du erzählst ihr von deinem Tag“. Kommt das Nein oft, sind die Ideen vielleicht zu groß für das Alter deines Kindes. Dann tausch sie gegen leichtere.
Sollen Geschwister sich einen Kalender teilen?
Beides geht. Mit getrennten Kalendern bekommt jedes Kind Ideen für sein Alter. Ein gemeinsamer Kalender mit Taten, die ihr als Team macht, etwa für die Nachbarn backen oder Spielzeug zum Verschenken aussortieren, kann den Vergleich bremsen, wer mehr gemacht hat. Manche Familien machen beides: am Wochenende eine gute Tat für die ganze Familie, unter der Woche eine eigene Karte für jedes Kind.
Darf trotzdem Schokolade in den Kalender?
Wenn Schokolade zu eurem Dezember gehört, behaltet sie, aber trennt sie von der guten Tat. Gib die Schokolade morgens, ganz egal, was passiert, und lass die gute Tat für sich stehen. In der Studie von Warneken und Tomasello von 2008 halfen Kleinkinder, die für ihre Hilfe eine Sachbelohnung bekamen, später weniger, während Lob diesen Effekt nicht hatte. Eine Süßigkeit, die immer zusammen mit der guten Tat kommt, kann wie eine Bezahlung wirken.
Ab welchem Alter passt so ein Kalender?
Ab etwa 3 Jahren, wenn ein Erwachsener jede Idee mitmacht und Bilder statt Wörter auf den Karten sind. In Studien helfen Kleinkinder schon ab 18 Monaten bereitwillig, aber 24 Tage herunterzuzählen und jeden Morgen an eine Karte zu denken klappt ab dem Kindergartenalter besser.
Muss der Kalender etwas mit Weihnachten zu tun haben?
Nein. Der Kalender zählt die Tage bis zum Jahresende herunter, egal, was eure Familie feiert, und ihr könnt an jedem beliebigen Tag anfangen. Manche Familien starten am ersten Schultag im Dezember, andere zählen die 24 Tage vor einer Reise in den Ferien herunter.
In der Aufgabenbibliothek von Habibee gibt es schon „Ungefragt helfen“ und „Oma oder Opa anrufen“, in der kostenlosen Version kannst du eigene Aufgaben anlegen, und dein Kind sieht jede davon als Bild auf seiner Liste. Wird eine gute Tat aus dem Kalender im Januar zur festen Aufgabe, ist sie dort gut aufgehoben. Die App startet im November 2026, zur Warteliste geht es über habibee.app.
Quellen
- Warneken & Tomasello (2006). Altruistic helping in human infants and young chimpanzees. Science
- Max Planck Society press release (2006): Baby's helping hands
- Warneken & Tomasello (2008). Extrinsic rewards undermine altruistic tendencies in 20-month-olds. Developmental Psychology
- Aknin, Hamlin & Dunn (2012). Giving leads to happiness in young children. PLOS ONE
- Layous, Nelson, Oberle, Schonert-Reichl & Lyubomirsky (2012). Kindness counts: prompting prosocial behavior in preadolescents boosts peer acceptance and well-being. PLOS ONE
- HealthyChildren.org (AAP): Age-appropriate chores for children
- Random Acts of Kindness Foundation: free printable kindness calendars



