Pflichten für Kinder im Haushalt und Alltag: was 7- bis 12-Jährige schaffen

Pflichten für Kinder im Haushalt und im Alltag wachsen zwischen 7 und 12 meist in einer ähnlichen Reihenfolge. Mit 7 schaffen viele ihre Morgen- und Abendroutine mit einer Checkliste. Mit 8 oder 9 kümmern sie sich um die eigenen Sachen und übernehmen eine echte Familienaufgabe, etwa die Spülmaschine ausräumen. Mit 10 können viele eine Aufgabe ganz übernehmen, samt dem Dran-Denken. Mit 11 oder 12 planen sie ihre Schulwoche und kochen etwas Einfaches, während ein Erwachsener in der Nähe ist.

Tabelle: Pflichten im Haushalt nach Alter

Bereich 7 Jahre 8 Jahre 9 Jahre 10 Jahre 11–12 Jahre
Für sich selbst sorgen Zähne morgens und abends, anziehen, waschen, mit Checkliste Dasselbe, meist ohne Erinnern Duscht allein; fängt mit Zahnseide an Ganze Morgenroutine, pünktlich fertig Körperpflege ohne Anstoß
Eigene Sachen Bett gemacht, Boden frei Räumt das eigene Zimmer auf; legt die eigene Kleidung zusammen Räumt die eigene Wäsche ein Bezieht das eigene Bett Wäscht und faltet die eigene Wäsche
Schule Packt die Schultasche am Abend vorher Hausaufgaben zu einer festen Zeit Liest 20 Minuten; hält den Schreibtisch ordentlich Weiß, was diese Woche fällig ist Verteilt das Lernen für einen Test auf mehrere Tage
Familienaufgaben Deckt den Tisch, trennt den Müll, füttert das Haustier Räumt den Tisch ab, räumt Einkäufe ein, hilft beim Kochen Räumt die Spülmaschine aus, fegt Bringt den Müll raus, geht mit dem Hund Räumt die Spülmaschine ein, spült ab, kocht ein einfaches Essen mit einem Erwachsenen in der Nähe
Zeit und Selbstständigkeit Folgt einer geschriebenen Liste Schafft den langsamsten Schritt, bevor der Timer klingelt Hält einen festen Termin pro Woche ein Denkt ohne Erinnerung an eine Aufgabe Plant die Woche mit dir

Die meisten Listen im Netz sind reine Hausarbeitslisten. Hausarbeit gehört dazu, aber zu den Pflichten eines Kindes mit zehn gehören auch pünktlich fertig sein, die Hausaufgaben im Blick behalten und auf die eigenen Sachen achten. Deshalb teilt die Tabelle sie in fünf Bereiche. Weiter unten kommt jedes Alter im Detail (wie „fertig“ aussieht und was du als Nächstes abgeben kannst) und dann, was das deutsche Gesetz zur Mithilfe im Haushalt sagt.

Die Tabelle stützt sich auf die Alterslisten der amerikanischen Fachgesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie AACAP und der amerikanischen Kinderärzte-Vereinigung AAP sowie auf die Altersstufen in der Aufgabenbibliothek, die wir für unsere App zusammengestellt haben. Nimm sie als Orientierung, nicht als Test. Kinder sind verschieden, und was ein Kind mit neun längst draufhat, ist für ein anderes noch ganz neu.

Zwei Dinge solltest du wissen, bevor du damit arbeitest.

Erstens: An den Rändern widersprechen sich die Listen. Die AACAP traut 7- bis 9-Jährigen zu, ihr Essen für die Schule selbst einzupacken. Die AAP nennt das Vorbereiten und Einpacken schon für 5 bis 7. Unsere Bibliothek führt „Pausenbrot vorbereiten“ erst ab 9 und meint damit: Das Kind plant die Brotdose und packt sie mit wenig Hilfe. Falsch ist keine dieser Angaben. Sie meinen unterschiedlich viel Unterstützung.

Zweitens: „Kann“ heißt nicht „muss alles“. Ein Kind, das jede Zelle seiner Spalte erledigt, leistet eine Menge. Such dir ein paar aus.

Für zu Hause kannst du die Tabelle als Checkliste mit Pflichten nach Alter ausdrucken, mit einem Kästchen für „mit Hilfe“ und einem für „ganz allein“ neben jeder Aufgabe. Sie hat auch eine Seite für 4 bis 6 Jahre.

Vorschau: Checkliste: Pflichten für Kinder nach Alter, Seite 1Checkliste: Pflichten für Kinder nach AlterKostenloses PDF, A4 und US LetterÖffnen

Müssen Kinder im Haushalt helfen? (§ 1619 BGB)

In Deutschland ja, zumindest dem Grundsatz nach. § 1619 BGB lautet vollständig:

„Das Kind ist, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten.“

In einfachen Worten: Solange ein Kind bei euch wohnt und von euch erzogen oder versorgt wird, soll es im Haushalt mithelfen, und zwar so viel, wie zu seinen Kräften und seiner Lebenssituation passt. Das Gesetz nennt kein Alter, keine Stundenzahl und keine Liste von Aufgaben. Was „seinen Kräften entsprechend“ für ein Kind mit 7 oder mit 11 heißt, beantwortet der Paragraf nicht. Dafür ist die Tabelle oben gedacht. (Das ist keine Rechtsberatung. § 1619 ist deutsches Recht. In Österreich und der Schweiz gelten andere Gesetze.)

Im Alltag hilft der Paragraf vor allem als Haltung: Mithelfen ist in einer Familie normal, kein Gefallen und keine Strafe. Zum Drohen taugt er wenig. Die Sozialpädagogin Beate Weymann schreibt im Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik über Kinder: „Echtes Selbstwertgefühl kann nur entstehen, wenn sie etwas zur Gemeinschaft beitragen.“ Sie warnt aber auch: Haben Kinder das Gefühl, man gebe ihnen Aufgaben nur, damit sie etwas lernen, oder weil man selbst keine Lust hat, stößt man auf Widerstand. Die Aufgabe sollte also wirklich gebraucht werden.

Bezahlen sollte man Kinder für die Hilfe im Haushalt ihrer Ansicht nach nicht, weil sie „sonst falsche Botschaften“ erhalten, etwa: Wenn ich nicht bezahlt werde, brauche ich nichts zu machen. Wie sich Belohnen und Bezahlen unterscheiden, steht in unserem Ratgeber zum Belohnungssystem für Kinder.

Warum überhaupt Pflichten abgeben?

Ehrlich gesagt: Die Forschung ist ermutigend, aber nicht eindeutig. In einer Online-Befragung von 207 Eltern von 5- bis 13-Jährigen, die meisten aus Australien, hingen Aufgaben für sich selbst und für die Familie mit besserem Arbeitsgedächtnis und besserer Impulskontrolle zusammen. Das Versorgen von Haustieren nicht. Die Forschenden sagen klar, dass eine einmalige Elternbefragung nicht zeigen kann, was Ursache und was Wirkung ist: Vielleicht stärkt Hausarbeit diese Fähigkeiten. Vielleicht helfen Kinder, die sie schon haben, einfach lieber mit.

Praktisch ist die Sache einfacher. Jede Aufgabe, die ein Kind mit neun selbst in der Hand hat, musst du nicht mehr im Kopf behalten. Und ein Kind, das mit zwölf die Spülmaschine einräumt und eine Woche Hausaufgaben plant, ist besser gerüstet für die Selbstständigkeit, die sowieso kommt.

4 bis 6 Jahre in einer Tabelle

Falls du auch ein jüngeres Kind hast, hier die Kurzfassung. Die ausführlichen Listen, mit „fertig“ für jedes Alter, stehen in unserem Ratgeber Aufgaben für Kinder ab 3.

Alter Typische Pflichten
4 Zähne putzen mit Hilfe, anziehen, Hände waschen, Spielzeug in die Kiste, Jacke an den Haken
5 Bett machen (Beulen erlaubt), Tisch decken, Wäsche in den Korb, Haustier füttern mit markiertem Becher
6 Eigenen Teller abräumen, Schultasche packen, Kleidung für morgen rauslegen, Müll trennen

Kinder mit 7 Jahren

PBS KIDS for Parents, das Elternportal des US-Senders PBS, beschreibt Verantwortung mit 7 und mit 8 mit denselben Worten: sich selbst für die Schule fertig machen, auf die eigenen Sachen achten, bei bestimmten Aufgaben im Haushalt helfen und nach Gelegenheiten suchen, in der Schule und in der Nachbarschaft mit anzupacken. Die AACAP nennt für 6- bis 7-Jährige außerdem Tische und Arbeitsflächen abwischen, Wäsche wegräumen und fegen.

Mit 7 geht es darum, einer Routine zu folgen, nicht, sie im Kopf zu haben. Das Erinnern übernimmt eine geschriebene Liste oder ein Bildplan. Deine Aufgabe ist das Nachschauen.

Startset in unserer App für ein Kind mit 7: Zähne putzen (morgens), Bett machen, Hausaufgaben machen, Tisch decken, Schulsachen packen, Zähne putzen (abends).

So sieht „fertig“ aus: Decke hochgezogen, Kissen oben. Mappe, Brotdose und Trinkflasche in der Schultasche, die Tasche an der Tür. Teller und Besteck für alle, ungefähr am richtigen Platz.

Als Nächstes abgeben: die Kleidung für morgen rauslegen. Ein Schritt mehr am Abend, eine Entscheidung weniger am Morgen.

Kinder mit 8 Jahren

Laut AACAP können Kinder von 7 bis 9 die Spülmaschine ein- und ausräumen, beim Zubereiten von Mahlzeiten helfen und ihr Essen für die Schule selbst einpacken. Die AAP ergänzt für 8 bis 10: staubsaugen, beim Abendessen helfen, eigene Snacks zubereiten, mit dem Haustier rausgehen und die eigene Wäsche und die Einkäufe wegräumen.

Findet dein Kind mit 8 den Bildplan plötzlich babyhaft, behalte die Liste und ändere nur das Aussehen: weniger Bilder, schlichteres Layout, dieselben Aufgaben. Unsere App macht das, indem sie den Bildschirm des Kindes ab 8 automatisch auf eine ruhigere Ansicht für Größere umstellt, mit Zielen und Fortschritt zuerst und ohne Comicfiguren.

Startset: Zähne putzen (morgens), Bett machen, Hausaufgaben machen, Tisch abräumen, Schulsachen packen, Zähne putzen (abends).

So sieht „fertig“ aus: Der eigene Teller, Becher und das Besteck sind in der Küche, Reste abgekratzt. Die Hausaufgaben sind erledigt und dir gezeigt, nicht nur „hab ich gemacht“. Gibt es jeden Tag Streit um die Hausaufgaben, hilft dir unser Ratgeber Kind will keine Hausaufgaben machen.

Als Nächstes abgeben: das eigene Zimmer. Fang mit „Boden frei, alles weggeräumt“ an und mit nichts sonst.

Kinder mit 9 Jahren

Mit 9 können viele eine Familienaufgabe übernehmen, von der alle etwas merken. Die Spülmaschine ausräumen ist ein guter Anfang: Sie läuft jedes Mal gleich ab, und niemand muss etwas neu machen, wenn es nicht ganz perfekt ist.

Startset: Bett machen, Hausaufgaben machen, 20 Minuten lesen, Spülmaschine ausräumen, Schulsachen packen, Zähne putzen (abends).

Zum Lesen ein Hinweis: Setz es nur auf die Liste, wenn Lesen gerade mühsam ist. Liest dein Kind ohnehin gern, lass es weg. Warum, steht in unserem Ratgeber zum Belohnungssystem für Kinder.

So sieht „fertig“ aus: Sauberes Geschirr im richtigen Schrank, Besteck sortiert. Was das Kind nicht erreicht, kommt für dich auf die Arbeitsfläche. Das zählt als fertig.

Als Nächstes abgeben: allein duschen, falls das noch nicht klappt, und ein aufgeräumter Schreibtisch, bevor die Hausaufgaben losgehen.

Kinder mit 10 Jahren

Zehn ist ein gutes Alter, um vom Erledigen zum Übernehmen zu kommen. Der Unterschied ist das Dran-Denken. Ein Kind, das den Müll rausbringt, wenn du fragst, erledigt eine Aufgabe. Ein Kind, das merkt, dass morgen früh die Tonne abgeholt wird, und den Müll von sich aus rausbringt, hat eine Pflicht übernommen.

Die AACAP traut 10- und 11-Jährigen zu, ihr Bett neu zu beziehen, Küche oder Bad zu putzen und im Garten zu helfen.

Startset: Bett machen, pünktlich fertig, Hausaufgaben machen, Müll rausbringen, 20 Minuten lesen, Schulsachen packen.

„Pünktlich fertig“ steht auf der Liste, weil in diesem Alter der Morgen selbst zur Sache des Kindes wird. Unser Ratgeber zur Morgenroutine für Kinder hat einen Zeitplan, den du von der Haustür aus rückwärts planen kannst.

So sieht „fertig“ aus: Der Beutel ist draußen, ein neuer drin, der Deckel zu. Fertig heißt: Schuhe an, Tasche in der Hand, zur vereinbarten Zeit. Nicht „gleich“.

Als Nächstes abgeben: das eigene Bett beziehen und ein einfacher Wochenplan: Was ist fällig, was ist an welchem Nachmittag?

Kinder mit 11 und 12 Jahren

Die AAP nennt für 11 bis 12 Küche putzen, Betten beziehen, Wäsche waschen und zusammenlegen, das Bad putzen und ein einfaches Essen unter Aufsicht kochen. Das Letzte ist ein gutes Ziel: ein Gericht, von Anfang bis Ende, mit dir im Raum.

Auch in der Schule ändern sich die Pflichten. Ein Kind mit 12, das am Freitag einen Test schreibt, kann lernen, jeden Tag ein bisschen zu wiederholen, statt am Donnerstagabend alles auf einmal zu pauken. In unserer Bibliothek heißt diese Aufgabe „Für einen Test lernen“, und die Beschreibung sagt es schlicht: „Geh deine Notizen Stück für Stück durch.“

Startset mit 11: Bett machen, Hausaufgaben machen, Zimmer aufräumen, Müll rausbringen, Spülmaschine einräumen, Schulsachen packen. Startset mit 12: Bett machen, Hausaufgaben machen, Zimmer aufräumen, Spülmaschine einräumen, Pausenbrot vorbereiten, Duschen.

So sieht „fertig“ aus: Teller abgespült und im Korb, nicht in der Spüle gestapelt. Eine Brotdose mit etwas aus jeder Gruppe, die ihr vereinbart habt, bis zum Schlafengehen im Kühlschrank.

Als Nächstes abgeben: einmal pro Woche eine Mahlzeit, und du bist zur Abwechslung die Küchenhilfe.

Was als „fertig“ zählt und wie du nachschaust

Die meisten Diskussionen über Pflichten drehen sich eigentlich um die Ziellinie. Vereinbart sie vor dem ersten Versuch und schau dann auf eine Art nach, die zur Aufgabe passt. In unserer App hat jede Aufgabe eine Standard-Kontrolle, und die Logik funktioniert auch auf Papier:

Aufgabe Alter (Bibliothek) Standard-Kontrolle
Bett machen 3–12 Foto
Schulsachen packen 6–12 Foto
Zimmer aufräumen 6–12 Foto
Kleidung für morgen 6–12 Foto
Hausaufgaben machen 6–12 Foto
Spülmaschine einräumen 9–12 Foto
Pausenbrot vorbereiten 9–12 Foto
Tisch decken / Tisch abräumen 3–12 / 6–12 „Geschafft!“ + kurzer Blick eines Erwachsenen
Spülmaschine ausräumen 6–12 „Geschafft!“ + kurzer Blick eines Erwachsenen
Müll rausbringen 6–12 „Geschafft!“ + kurzer Blick eines Erwachsenen
Pünktlich fertig 6–12 „Geschafft!“ + kurzer Blick eines Erwachsenen

Foto-Aufgaben sind die, bei denen man das Ergebnis sieht und sich gern darüber streitet: ein gemachtes Bett, eine gepackte Tasche. „Geschafft!“-Aufgaben sind die, die dir sowieso auffallen, etwa ein leerer Mülleimer. Auf Papier heißt dieselbe Aufteilung: „hingehen und anschauen“ oder „dem Kind glauben“.

Wie aus einer Aufgabe eine Pflicht wird

Eine Aufgabe ist: „Räum die Spülmaschine aus, wenn ich dich frage.“ Eine Pflicht ist: „Die Spülmaschine gehört dir.“ Der Weg dahin hat drei Stufen, und jede kann ein paar Wochen dauern.

  1. Das Kind erledigt die Aufgabe. Du sagst wann, das Kind macht es. Ihr vereinbart, wie „fertig“ aussieht, und du schaust nach, ohne nachzubessern. Dazu passt der Rat der AACAP: Sag deinem Kind genau, was zu tun ist.
  2. Das Kind denkt an die Aufgabe. Sie steht auf einer sichtbaren Liste, jeden Tag zur selben Zeit. Du hörst auf zu erinnern und fängst an nachzuschauen. Die AAP weist darauf hin, dass Routinen einem Kind helfen, sich besser an seine Aufgaben zu erinnern.
  3. Das Kind bemerkt die Aufgabe. Die Spülmaschine ist fertig, also wird sie ausgeräumt, ohne Liste. Auf diese Stufe arbeiten die meisten 10- bis 12-Jährigen hin. Und die meisten Erwachsenen arbeiten noch daran.

Rutscht eine Aufgabe immer wieder auf Stufe eins zurück, ist sie vielleicht zu groß. Teil sie auf (erst der Besteckkorb, dann die Teller) oder tausch sie gegen etwas, das sich das Kind selbst ausgesucht hat.

Häufige Fragen

Müssen Kinder im Haushalt helfen?

In Deutschland verpflichtet § 1619 BGB Kinder, die bei den Eltern wohnen und von ihnen erzogen oder versorgt werden, im Haushalt mitzuhelfen, und zwar so, wie es ihren Kräften und ihrer Lebenssituation entspricht. Ein Alter oder eine Stundenzahl nennt das Gesetz nicht. Wie viel realistisch ist, zeigt die Tabelle oben.

Welche Pflichten kann ein Kind mit 7 Jahren übernehmen?

Mit 7 schaffen die meisten die Grundlagen am Morgen und Abend mit einer Checkliste, Bett machen, die Schultasche am Vorabend packen und ein, zwei kleine Familienaufgaben wie Tisch decken oder das Haustier füttern. Rechne damit, dass du das meiste noch nachschaust. Ohne Liste daran denken kommt später.

Was sollte ein Kind mit 10 Jahren im Haushalt machen?

Mit 10 können viele eine Familienaufgabe ganz übernehmen, etwa den Müll rausbringen oder die Spülmaschine ausräumen, dazu das eigene Zimmer, die Hausaufgaben und pünktlich fertig sein. Die AACAP nennt für 10 bis 11 außerdem Betten beziehen und im Garten helfen. Der Schritt gegenüber 8 ist das Dran-Denken ohne Erinnerung.

Wie viele Aufgaben sollte ein Kind am Tag haben?

Eine offizielle Zahl gibt es nicht. Die Startsets in unserer App für 7 bis 12 haben sechs Aufgaben, davon meist nur zwei oder drei für die Familie. Der Rest ist Körperpflege und Schule. Das ist eine gute Obergrenze für den Anfang. Neues kommt erst dazu, wenn das Bisherige ohne Erinnern klappt.

Was sollte ein Kind mit 12 Jahren können?

Mit 12 kümmern sich viele um die eigene Körperpflege und Wäsche, räumen die Spülmaschine ein, räumen ein Zimmer auf, verteilen Hausaufgaben und Lernen über die Woche und kochen ein einfaches Essen, während ein Erwachsener in der Nähe ist. Nehmt euch immer nur ein oder zwei Dinge auf einmal vor.


Habibee schlägt ein Startset für das Alter deines Kindes vor, und du kannst jede Aufgabe gegen eine andere aus der Bibliothek mit altersgerechten Aufgaben tauschen. Die kostenlose Version umfasst ein Kind mit sechs aktiven Aufgaben, genau so groß wie die Startsets. Die App startet im November 2026, zur Warteliste geht es über habibee.app.

Quellen

  1. § 1619 BGB: Dienstleistungen in Haus und Geschäft (gesetze-im-internet.de)
  2. Familienhandbuch (IFP Bayern), Beate Weymann: Ist es sinnvoll, dass Kinder im Haushalt mithelfen?
  3. AACAP Facts for Families: Chores and children
  4. HealthyChildren.org (AAP): Age-appropriate chores for children
  5. PBS KIDS for Parents: Responsibility at age 7
  6. PBS KIDS for Parents: Responsibility at age 8
  7. Tepper, Howell & Bennett (2022). Executive functions and household chores: Does engagement in chores predict children's cognition? Australian Occupational Therapy Journal

Probier es mit deiner Familie aus

Bildkarten, die Kinder allein verstehen, Fotobeweis statt Diskussionen und echte Belohnungen, die ihr zusammen aussucht. Für Kinder von 3 bis 12.

🎁 Kostenlos für ein Kind 🚫 100 % werbefrei 🧒 Für 3–12 Jahre

Bald für iPhone, iPad und Android.

So funktioniert's Tarife und Preise

Möchtest du Habibee vorab testen? Wir suchen 50 Gründerfamilien, die Habibee zwei Wochen lang testen. Premium auf Lebenszeit für Familien, die wirklich testen. Gründerfamilie werden →

Habibee-Kinderansicht: die Aufgaben von heute als große Bildkarten mit Habi der Biene
Der Bienenstock in Habibee: ein Honigtopf und die Belohnungen, auf die das Kind spart

Weiterlesen